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Insolvenzrecht

Schönen guten Tag,aus 2001 besteht ein...

Gelöst • Antwort-/Wartezeit 9 Minuten

2. Jul 2020

Schönen guten Tag,aus 2001 besteht ein Anspruch eines GLäubigers. Dieses wurde dann inklusiver der Inkassokosten durch ein Versäumnisurteil gerichtlich verhandelt - abgeschlossen.
Nachdem ich mich leider sehr lange um diese Dinge nicht gekümmert hatte, sind weitere Inkassokosten etc. aufgelaufen.
Mittlerweile versuche ich seit 5 Jahren eine Einigung zu erhalten, bekomme jedoch ekine Antworten.
Nun ist erneut ein Inkassounternehmen/Anwalt an diesem Punkt dran.
Die Hauptforderung vor Inkasso und Versäumnisurteil beliefen sich auf ca. 500€.
Durch den verursachten Rattenschwanz (ich bin mir dessen bewusst), sind die derzeitigen Kosten und der Wert auf über 4000,-€ angestiegen.
Ich konnte meine sonstigen Gläubiger vor Jahren bereits die Schulden zurückzahlen, dieses ist nun der Letzte und ich will eine Einigung erzielen.
Gibt es eine Handhabe, bezüglich der Kosten?
Gibt es auch die im Versäumnisurteil mit festgelegten Inkassokosten zu reduzieren?
Freue mich über Hilfe.
Vielen Dank
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2. Jul 2020

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Anwalt Antworten
2. Jul 2020
ra-huettemann
ra-huettemann

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, es besteht für Sie die Möglichkeit, die aufgelaufenen Kosten wesentlich zu reduzieren.

Auch wenn die Kosten tituliert (also in einem Urteil oder Vollstreckungsbescheid festgelegt) sind, so haben Sie die jederzetige Möglichkeit, mit der Gegenseite einen Vergleich auszuhandeln, der zu einer spürbaren Kostensenkung führt.

Wenn Sie der Gegenseiet darstellen, dass Sie grundsätzlich bereit sind, die Verbindlichkeiten zurückzuführen, und wenn Sie darüber hinaus anführen, dass die Schuldentilgung nur im Rahmen Ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse und Möglichkeiten erfolgen kann, dann können Sie entweder eine entsprechende Ratenzahlungsvereinbarung abschließen, oder aber Sie erzielen einen Vergleich.

Dieser könnte etwa den Inhalt haben, dass Sie der Gegenseite anbieten, die Hälfte der Schuldsumme in einer Einmalzahlung zu leisten, wenn die Gegenseite bereit ist, auf die Restforderung zu verzichten.

Entscheidend für den Erfolg solcher Vergleichsverhandlungen ist es, dass Sie Ihre begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Gegenseite hinreichend darlegen und dokumentieren, etwa anhand einer Einnahmen-/Ausgabenliste.

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

2. Jul 2020
Kundenantwort
2. Jul 2020
Habe ich einen Anspruch auf Reduzierung der Kosten oder sind diese grundsätzlich durch die Titulierung festgelegt? Ein Vergleich, so hoffe ich noch, konnte ich mit den anderen tätigen und zum Abschluss bringen. Leider diesen nicht. Für mich stellt sich die Frage, habe ich durch vergangen Dummheit nun rechtlich Pech und es besteht eine rechtliche Grundlage für die Kosten oder kann ich auf die Hauptforderung "zurückgreifen"?
2. Jul 2020
Anwalt Antworten
2. Jul 2020
ra-huettemann
ra-huettemann

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Kosten sind rechtsverbindlich durch die Titulierung festgelegt.

Diese Ansprüche unterliegen der 30-jährigen Verjährung.

Einen Anspruch auf Reduzierung haben Sie daher nicht. Sie können daher nur versuchen, mit der Gegenseite einen entsprechenden Vergleich auszuhandeln, der zu einer Kostenreduzierung führt.

Wenn Sie wie eingangs dargestellt vorgehen und der Gegenseite Ihre wirtschaftliche Situation darlegen, so wird auch dieser (letzte) Gläubiger sich einer vergleichsweisen Einigung nicht verschließen, da er weiß, dass er im Fall einer Vollstreckung aus dem Titel nicht die Gesamtforderung realisieren kann.

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Kristian Hüttemann
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Kunden Bewertung:
ra-huettemann
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2. Jul 2020
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